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Vorgesehene Krümmel-Chefin wird von Atomaufsicht abgelehnt

dpa 09.12.2010 - Kiel/Geesthacht - Erneut muss das pannengeplagte Atomkraftwerk Krümmel in Geesthacht bei Hamburg einen herben Rückschlag hinnehmen: Die Reaktoraufsicht in Kiel stimmt nur wenige Wochen vor dem geplanten Wiederanfahren des seit langem abgeschalteten Meilers der vom Betreiber Vattenfall geplanten Neubesetzung des Chefpostens nicht zu. Der Bewerberin sei es nicht gelungen, "fehlende praktische Erfahrung im Produktionsbereich hinreichend zu kompensieren", wie Justizminister Emil Schmalfuß (parteilos) am Donnerstag mitteilte. Aus diesem Grund könne sie die Kraftwerksleitung nicht übernehmen. "Wir bedauern diese Entwicklung, können im Interesse der Sicherheit aber nicht anders entscheiden."

Beck will vor Bundesverfassungsgericht wegen Atomgesetz klagen

dpa 09.12.2010 - Mainz/Berlin - Nachdem Bundespräsident Christian Wulff das umstrittene schwarz-gelbe Gesetzespaket mit längeren Atomlaufzeiten sowie einer Milliarden-Steuer für die Energiekonzerne und Enteignungen bei der Suche nach Atommüll-Endlagern unterschrieben hat, will Rheinland-Pfalz vor dem Bundesverfassungsgericht klagen. Das bekräftigte Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) am Mittwochabend in Mainz: "Wir haben immer gesagt: Wenn diese Gesetze in Kraft treten, dann klagen wir vor dem Bundesverfassungsgericht - und das werden wir jetzt tun."

EU-Kommission will faire Strom- und Gaspreise

Brüssel (dpa) - Die EU-Kommission setzt sich für faire Strom- und Gaspreise in Europa ein. DPA via Yahoo! Nachrichten - 08.Dez. 16:48

Energie treibt Teuerung auf Zweijahreshoch

Wiesbaden (dpa) - Sprit Strom Speisefette - steigende Preise für Energie und Nahrungsmittel haben die Inflation in Deutschland im November auf den höchsten ... DPA via Yahoo! Nachrichten - 09.Dez. 10:16

RWE verrechnete sich: Rechnungen prüfen

(15. 10 2010) Wegen eines Systemfehlers hat RWE im Grundversorgungstarif in den aktuellen Jahresrechnungen teilweise falsche Preise abgerechnet: Betroffen sind Kunden des "RWE Klassik Strom", deren Stromverbrauch zwischen dem 1. August 2010 und dem Ablesetermin geringer als 300 kWh war.
Statt 19,7 Cent Arbeitspreis wurde ihnen der teure Tarif für Geringverbraucher von 28,7 Cent netto pro kWh berechnet. Damit zahlten die Stromkunden bis zu 32 Euro zu viel, so das Unternehmen. Kunden des Tarifs, deren Zähler im August abgelesen worden seien, sollten ihre Abrechnungen überprüfen und bei einem Fehler die zu viel gezahlten Beträge zurückfordern. Aus technischen Gründen sei eine automatische Information nicht möglich, mehrere hundert Kunden hätten sich bereits beschwert, so RWE.

Wirbel um Billiganbieter

(21. 10. 2010) Das Handelsblatt berichtet von finanziellen Schwierigkeiten des Billiganbieters Teldafax. Der Ex-Vorstandschef und spätere Aufsichtsrat Michael Josten wurde wegen früherer Delikte zu zwei Jahren Haft verurteilt, die er derzeit absitzt. Die Richter hätten ihm erhebliche kriminelle Energie bescheinigt. Grund für die Schieflage könnte das Geschäftsmodell sein: Der Strom wird unter Einstandspreis an die Kunden abgegeben. Das lockt viele neue Kunden an. Die neu geworbenen Kunden ermöglichen mit ihren Vorauszahlungen die Lieferungen an die Altkunden. Teldafax bestreitet ein solches Schneeballsystem zu betreiben.
Der Bund der Energieverbraucher empfiehlt seit Jahren auf seiner Internetseite:
Der Bund der Energieverbraucher e.V. wurde am 7. Juli 2009 von Teldafax Energy GmbH verklagt auf Unterlassung einer Reihe von Behauptungen mit einem Gegenstandswert von 80.000 Euro. Im gegenseitigen Einvernehmen nahm Teldafax dann später die Klage zurück.
Der Bund der Energieverbraucher e.V. rät den Verbrauchern zu noch größerer Vorsicht. Zwar ist die Lieferung von Strom und Gas nicht gefährdet. Allerdings sind bei einer Insolvenz die vorab bezahlten Beträge verloren. Denn wenn die Versorgung vom Grundversorger übernommen wird, dann verlangt dieser für den gelieferten Strom auch Geld. Die Kunden von Versorgern mit Vorkasse wie Flexstrom und Teldafax konnten in den vergangenen Jahren allerdings auch von den sehr geringen Energiepreisen dieser Anbieter profitieren.
Im Buch "Energie für Verbraucher" weist der Bund der Energieverbraucher e.V. auch darauf hin, dass die Flexstrom AG im Jahr 2008 21 Millionen Euro Verlust ausweist, im Jahr 2007 14 Millionen Euro.

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